Über Lisa Langeder

Yoga-Lisa-Portrait-463Nachdem ich schon mehrere unterschiedliche Yoga-Stile ausprobiert hatte, fand ich schließlich was ich wirklich wollte, als ich eine Freundin in Graz zum Ashtanga-Yoga begleitete. Das ist nun schon sieben Jahre her. Seitdem begleitete mich Ashtanga-Yoga, durch die verschiedensten Lebensabschnitte. – Umzug nach Wien, Studium, Schwangerschaft usw.

Es war sicher nicht immer leicht drann zu bleiben, doch jedes mal wenn ich weniger praktizierte, merkte ich wie sehr ich das freie beflügelte Gefühl vermisste, dass sich nach der Praxis einstellte. Ashtanga -Yoga ist also auch etwas für Menschen die mitten im Leben stehen – diese Erfahrungen möchte ich gerne mit meinen Schülern teilen. Was ist es eigentlich, was einen zu einer konstanten Praxis motiviert?

Ich denke es ist das Gefühl, in einem Entwicklungsprozess zu sein, in dem man stets aufs neue mit sich selbst konfrontiert wird. Dieser Prozess geht einher mit einer positiven Einstellung zu sich selbst, denn man merkt bald das persönliche Grenzen, Blockaden und Ängste, kein statisches Konstrukt sind, mit dem man sich abfinden muss, sondern dass es möglich ist unliebsame Muster zu verändern.

Bald begann ich meine Asana Praxis durch Kriyas und Pranayama zu ergänzen. Ich machte mehrere Workshops und Indienreisen, um meine Praxis zu intensivieren. Irgendwann fand ich es an der Zeit, eine Yoga-Lehrerausbildung zu beginnen. In den zwei Jahren der Ausbildung, die ich bei meinen langjährigen LehrerInnen Horst Rinnerberger und Margit Kapfer absolvierte, erwarb ich die zum Unterrichten notwendige Sicherheit, und konnte meine Kenntnisse auf vielen Gebieten, wie Yogaphilosophie, Anatomie, Asanas, Kriyas, Adjustments usw. vertiefen.

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