Über Flora Szanto

Flora Szanto über sich:

Bewegung an sich ist seit Kindheit wichtig für mich. 12 Jahre lang habe ich Basketball gespielt. Als ich damit aufgehört habe, musste ich mir etwas suchen, was meinen Körper weiter in Bewegung hält. Ich habe viele Sachen ausprobiert (Pilates, Crossfit, Schwimmen), bis ich 2015 „zufällig” ein Inserat einer Yogalehrerin (in Ungarn) gefunden hab, die Ashtanga Einheiten angeboten hat.

Gleich nach der ersten Einheit, die mich ziemlich fertig gemacht hat, bin ich ein bisschen länger geblieben, habe der Lehrerin noch zugehört, wie sie anderen Schüler*innen erzählt hat, wie Yoga ihr Leben einfacher gemacht hat, dass sie natürlich auch immer wieder diverse Problemen hat, aber diese nicht mehr so schrecklich und unlösbar für sie scheinen, und dass sie sich viel weniger Sorgen macht als früher.

Nur dieses eine Gespräch hat mich sehr neugierig gemacht, weil ich mit meinem Leben damals sehr unzufrieden war. Ich habe öfters überlegt und mir die Frage gestellt, warum ich überhaupt da bin, warum ist dieses Leben überhaupt da, warum sind andere Menschen da, was machen wir hier alle eigentlich, außer hauptsächlich nur arbeiten und schlafen? Ich wollte wissen, wie ich diese Zweifel in mir beseitigen, was ich im Leben ändern könnte und ob eine Änderung überhaupt möglich wäre.

Bald danach bin ich nach Vorarlberg gezogen, wo es kein Yogastudio in der Nähe gab. Immer wenn ich wieder zu Hause in Ungarn war, habe ich die Einheiten meiner Lehrerin dort besucht. Inzwischen hatte sie angefangen eine 200 Stunden Yoga Alliance International (YAI) Ausbildung anzubieten. So habe ich eine Ausbildung bei Ihr gemacht und damit das Basis-Wissen über Yogaphilosophie, das Ashtanga Yogasystem und die erste Serie bekommen. Der Lehrer, der uns bei der Ausbildung Philosophie unterrichtet hat, ist auch ein großer Bhagavad Gita Fan – genau wie Margit 😉

2016 bin ich in nach Wien umgezogen, Pureyoga habe ich erst in 2017 auch wieder „zufällig” entdeckt. Ich habe zuerst einen Anfängerkurs gemacht, dann habe ich leider den Fehler gemacht und monatelang mit meiner Praxis aus Zeitgründen aufgehört. Später habe ich sowohl Mysore als auch geführte Einheiten und einen von Horst geführten Pranayamakurs und einen Kriyaworkshop besucht. Um mein Wissen zu erweitern und vertiefen, habe ich mich entschlossen, das 500 Stunden Teacher Training mit Horst und Margit zu machen. Ich stehe gerade in der Mitte der Ausbildung, habe aber jetzt schon unheimlich viel gelernt. Auf meine früher gestellte Fragen habe ich schon einige Antwort bekommen.

Mittlerweile arbeite ich daran, eine absolut regelmäßige Praxis aufzubauen und ein schönes Gleichgewicht zwischen Pranayama und Asanas zu finden. Immer noch habe ich Phasen, wo eines davon die Überhand gewinnt im Vergleich zum anderen. Immer noch weniger Gedanken während meine Übungen zu haben und noch mehr abschalten zu können, sind auch noch wichtige Ziele von mir. Seitdem ich mich mit Yoga beschäftige, bin ich bisschen ruhiger und geduldiger geworden. Ich habe zu alltäglichen Problemen, zu Menschen eine andere Einstellung und manchmal versuche ich das Leben ein bisschen objektiver zu beobachten und „1 Meter Abstand zu halten”. 😉

Ein großes Dankeschön an Horst und das ganze Team von Pureyoga, dass sie in mich Vertrauen haben und mir die Möglichkeit geben, im Pureyoga zu unterrichten, obwohl ich selbst noch am Anfang des Yogaweges stehe. Ich bin sehr dankbar, ich hoffe ich werde mit der Zeit dieses Vertrauen auch wirklich verdienen. Vielleicht bin ich doch aus irgendeinem Grund schließlich doch in Wien gelandet. 

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